Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Das Haus Kunstareal

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Das Projekt Kunstareal München verdankt seine Entstehung der ungewöhnlichen Entwicklung des Stadtviertels Maxvorstadt. Der nach dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph benannte Stadtteil ist die erste planmäßige Stadterweiterung Münchens gewesen. Nach 1825 wurden hier zahlreiche kulturelle und künstlerische Einrichtungen, Museen und Kunstsammlungen errichtet. Hochschulen wie zum Beispiel die Ludwig-Maximilians-Universität oder die Technische Universität siedelten sich hier ebenso an.

Über Jahrzehnte entfaltete sich ein Zentrum für Kunst, Kultur und Wissen, das 2002 mit der Eröffnung der Pinakothek der Moderne und 2009 mit dem Museum Brandhorst versuchte, seinen Status als solches auch international zu festigen. Der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München beschlossen 2009, die Kraft der einzelnen Institutionen miteinander zu verflechten, um dieses Ziel mit geballter Kraft voranzutreiben – die Geburtsstunde des Kunstareals München, das die dort gelegenen Einrichtungen aus Kunst, Kultur und Wissen zu einem Projekt zusammenfasst.

16 Museen und Ausstellungshäuser, mehr als 40 Galerien und Kulturinstitutionen und sechs Hochschulen engagieren sich in enger Zusammenarbeit, ihr umfangreiches Angebot bekannter zu machen. Das Projekt Kunstareal München erstreckt sich von der Heßstraße im Norden, der Türkenstraße im Osten, der Karlstraße im Süden und der Richard-Wagner-/Enhuberstraße im Westen. Auf circa 66 Hektar können Besucher Kunst von der Antike bis zur Gegenwart erleben. Dieses breite Spektrum macht das Projekt so einzigartig und sehenswert.

(Text vom Münchener Stadtportal)

Berichte zum Thema "Kunstareal"

  • 10. Juli 2017 Neuer Raum: KunstHandwerk

    Sie wollten gar nicht mehr aus dem Raum herausgehen, die Gäste, die zur Präsentation des neuen Raumes „Kunst-Handwerk" am 10. Juli ins Ägyptische Museum gekommen waren. Wobei – „neuer Raum" klingt wenig spektakulär, und auch wenn es „nur" rund 110 Quadratmeter sind, so ist es doch ein Museum im Museum, das da entstanden ist. Geordnet nach den Materialgruppen Ton und Fayence, Bronze und Edelmetall, Gesteine und Edelsteine sowie organische Materialien wie Holz und Papyrus oder Elfenbein und Leder werden sowohl Kostbarkeiten aus 5 Jahrtausenden Kleinkunst präsentiert, andererseits aber auch Entstehung und Verwendung zahlreicher Gegenstände des Alltagslebens erläutert – bislang ein Desiderat in der Dauerausstellung.

    Dies erfolgt mit Hilfe einer dreiteiligen Medienstation, die die Inhalte der Vitrinen erschließt und vertiefende Informationen zu Material und Transportwegen, zu Werkverfahren und Handwerkern sowie zur Verwendung der Rohstoffe für die verschiedensten Gegenstände und deren Gebrauch liefert – mit einer neuen Technik, die einen spielerischen und abwechslungsreichen Zugang zu den Informationen bietet. Zusätzlich können über den MedienGuide knapp 70 neue Module individuell aufgerufen werden, die Informationen zu ebensovielen einzelnen Objekten liefern.
  • 30. Juni 2017 3. Kunstareal-Fest

    Am 24. und 25. Juni fand das inzwischen 3. Kunstareal-Fest statt.In unserem Haus wurde dieses Jahr am 23.6. zusätzlich noch die Eröffnung des Festes mit Minister Spaenle gefeiert.Ein vielfältiges Programm wurde geboten: Der Samstag steht traditionell im Zeichen der Kurse und Führungen. neben einem Angebot für Kinder gab es eine Doppelführung mit der Neuen Pinakothek zu den Erwerbungen Ludwigs II. 839 Personen fanden den Weg ins Museum!Am Sonntag spielte der Wettergott zunächst nicht mit. Bei Dauerregen war die gesperrte Gabelsbergerstraße verlassen, die für die Freitreppe geplanten Aufführungen der Band Six, Alps & Jazz mussten in die Museumsräume ausweichen, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Und nachdem das Wetter gen Nachmittag dann doch aufklarte, konnte dieser Tag mit run 2.500 Besuchern trotzdem als voller Erfolg verbucht werden!Wir freuen uns auf Teil 4 des Kunstareal-Festes in 2 Jahren!
  • 19. Mai 2017 #denkanstoesse - Social Walk am 17. Juni 2017

    Wo können wir anecken, uns reiben oder abgleiten?
    Wo gibt es unbekannte Orte, die uns Denkanstöße bieten?
  • 01. Juli 2016 Programm 3. Quartal 2016

    Dokumente

  • 12. Dezember 2015 #MunichInstaSwap

    Am letzten Wochenende fand der erste #MunichInstaSwap statt – eine Aktion, die auch schon von Museen und Kultureinrichtungen in London und Hamburg durchgeführt wurde. Bei einem InstaSwap werden zwei teilnehmende Institutionen miteinander verpaart, besuchen sich gegenseitig und posten ihre Impressionen des jeweiligen Partners auf der Plattform Instagram. Das Ägyptische Museum wurde mit den Pinakotheken verknüpft, die anderen Paarungen waren Münchner Kammerspiele < > Münchner Stadtbibliothek, Städtische Galerie im Lenbachhaus < > Haus der Kunst, Kunsthalle München < > Münchner Künstlerhaus, Archiv Geiger < > Infopoint.

    Einen Rückblick zur Aktion gibts auf dem privaten Blog unserer Museumspädagogin Roxane Bicker.
  • 24. September 2015 Rhythm 'n' Rituals

    Nach dem großen Erfolg beim Kunstarealsfest im Mai: Die Double Drums kommen wieder!

    Das preisgekrönte Münchner Perkussion-Duo Double Drums macht Musik und Rhythmus auf allen möglichen und unmöglichen Gegenständen des Alltagslebens. Nichts ist vor ihren Trommelstöcken sicher. So war es auch am Anfang der Perkussion – einer der ältesten Arten zu musizieren überhaupt. Und wenn man sich dem faszinierenden Sog hingibt, den die Double Drums entfesseln, wird schnell klar, warum Schlagwerk schon im alten Ägypten viele Rituale begleitete...

    Alexander Glöggler und Philipp Jungk sind Absolventen des Studienganges klassische Perkussion an der Hochschule für Musik in München. Für ihre große Experimentierfreudigkeit und die unkonventionelle Mischung verschiedenster Einflüsse wurden sie 2010 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Das explosive Duo präsentiert in mitreißender Spielfreude ein Arsenal an Schlaginstrumenten von Gongs und Marimbas bis hin zu Haushalts- und Baumarktutensilien: Akkuschrauber, Leitern und Ölkanister werden in den Händen der temperamentvollen Perkussionisten zu Musikinstrumenten: Double Drums sind ein Erlebnis für Augen und Ohren, das unter die Haut geht.

     
     
    Samstag, 7. November 2015, 20 Uhr

    Eintrittspreis 35 €, ermäßigt 24,50 € (Schüler, Studenten)
    (ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühr beim Erwerb über München Ticket)
    Vorverkauf/Abendkasse im Museum
  • 15. Juni 2015 Großveranstaltungen im Mai

    2. Kunstarealfest und Lange Nacht der Musik

    Die Neuauflage des Kunstarealfestes am Wochenende 9./.10 Mai nach dem Auftakt im Jahr 2013 war diesmal auf zwei Tage ausgelegt – mit dem Gedanken, am Samstag eher inhaltlich orientierte Veranstaltungen und am Sonntag ein Familienprogramm anzubieten.
    Da einerseits am Samstag die „Lange Nacht der Musik" stattfand – es ist nahezu unmöglich, in München ein „freies" Wochenende außerhalb von Ferien, Oktoberfest und Winter zu finden, andererseits das allgemeine Motto „Begegnungen" hieß, hatten wir uns nach der Devise „wenn schon, denn schon" entschlossen, dann auch gleich noch an der Langen Nacht teilzunehmen und als Generalthema diesmal die Musik zu wählen. Keine schlechte Entscheidung, wie das Interesse (und die Besucherzahlen) an beiden Tagen und in der Nacht belegten.

    Unter dem Titel „Rhythm 'n' Ritual" standen am Samstag Vorträge und Lesungen auf dem Programm, die es dieser Konzentration und Vielfalt so noch nie in unserem Haus gegeben hat – was bei unserem ganzjährigen Programm seit vielen Jahren schon etwas heißen will! Zwei Vorträge widmeten sich speziellen Instrumenten im alten Ägypten – den Klappern und der Flöte, zwei Vorträge stellten altägyptische Literatur mit Lesungen der „Harfnerlieder" und der „Liebeslieder" in den Mittelpunkt, und zwei weitere Vorträge spürten altägyptischen Vorlagen in der Neuzeit nach, nämlich Altägypten in der Oper und im Notendruck des frühen 20. Jahrhunderts.

    Am Abend war zur Musiknacht dann der in Luxor geborene (und in Berlin lebende) Mohamed Askari zu Gast, der seit Jahrzehnten eine prägende Persönlichkeit der arabischen Musik in Deutschland ist. Als Musiker, Komponist und Musikpädagoge vermittelt er mit seiner Nay-Flöte authentisch die klassische Musik seiner ägyptischen Heimat. An immer anderen Orten im Museum – zum Auftakt im Raum „Kunst und Form", später vor der Amarna-Wand, bei den Göttern oder den Pharaonen - schuf er eine ganz besondere Atmosphäre, die zu einer neuen, intensiven, ja meditativen Begegnung mit den altägyptischen Kunstwerken einlud.
    Nichts für den ungeduldigen Besucher, den es ja bei einem solchen „Event" auch immer gibt, aber offenbar ein nachhaltiges Erlebnis für manch anderen, wie nicht nur die zahlreichen positiven Rückmeldungen am Abend selbst, sondern auch ein paar Mails in den folgenden Tagen belegten.

    Am Sonntag hieß es dann „Aufschlag" für das Münchner Percussion Duo Double Drums, das ab 11 stündlich auf der Freitreppe vor dem Museum auftrat und damit alle Passanten von der Gabelsbergerstraße geradezu magisch anzog – waren es in der Früh zunächst 20, 30 Zuhörer, strömten am Nachmittag dann die Massen, die Freitreppe war gut besetzt, weitere Zuhörer standen oben auf dem Gehsteig, beim letzten Auftritt waren es rund 250 Gäste – und die meisten kamen anschließend auf Einladung der Musiker ins Museum! Die beiden Musiker, Alexander Göggler und Philipp Jungk, Absolventen der Musikhochschule München und Träger des Bayerischen Kunstförderpreises, spielen nicht nur auf „klassischen" Instrumenten wie Schlagzeug, Trommeln oder Marimbaphon, sondern auf allem, was sich dazu anbietet, diesmal waren es Leitern, Kartons, Kochtöpfe...
    Im Inneren des Museums gab es an diesem Tag ergänzend zwei Trommel-Workshops für Kinder, ein Werkstattprogramm und ein musikalisches Museums-Quiz. Außerdem standen den ganzen Tag „Uschebtis", die „Antworter" in Gestalt von Mitarbeitern und Führungskräften, für Fragen und Kurzführungen zur Verfügung – Trommelwirbel auf der Freitreppe und Konzentration und Stille im Museum. Das Konzept, mit dem Auftritt der Double Drums Aufmerksamkeit zu erzeugen unter den Passanten, nach außen zu gehen, um die nach innen zu bringen, war voll aufgegangen, wie die knapp 3000 Besucher an diesem Sonntag belegen.

    Internationaler Museumstag

    Nur eine Woche nach Musiknacht und Kunstarealfest fand der Internationale Museumstag statt, der immer auf den Sonntag fällt, der am nächsten zum 18. Mai liegt – in diesem Jahr also eine nicht allzu glückliche Konstellation, denn am selben Tag zogen Streetlife-Festival und Leopold-Korso 300 000 Menschen in die Innenstadt – kein Wunder, daß es in diesem Jahr etwas ruhiger war als bei vergleichbaren Veranstaltungen. Dennoch fand das Angebot eines Familienprogramms mit dem Werkstattprogramm für Kinder und zweimaliger Lesung mit Signierstunde der Münchner Autorin Diana Hillebrand, zu dem parallel die Originalzeichnungen aus der Serie ihrer „Paula"-Bücher ausgestellt waren, sein (jugendliches) Publikum – es war nur etwas ruhiger, wie es wohl ohne die sonstigen Großveranstaltungen gewesen wäre.

  • 20. Mai 2015 „Blick unter die Erde“


    Neue App öffnet unterirdisches Museum für Passanten

    An der Gabelsbergerstraße leitet die hoch aufragende Portalwand des Ägyptischen Museums den Blick nach unten auf die dort verborgenen Räume. Nun gibt eine neue App Hilfestellung, auch als Passant eine Idee vom „Innenleben" des Museums zu bekommen. Im Rasen über dem Museum steckt seit Kurzem ein Schild mit der Aufschrift „Einblick!" und einem QR-Code darauf. Ruft man den dazugehörigen Link auf, öffnet sich virtuell am Handybildschirm der Boden und gibt den Blick frei auf die darunter liegenden Räume des Museums. Je nach Tageszeit wechselt die Ansicht und zeigt entweder eine Tages- oder eine Nachtansicht des Museums. Die App ermöglicht so auch, dem imaginären Blick der Skulptur Present Continuous des holländischen Bildhauers Henk Visch in das Museum hinein zu folgen. Die Aluminiumskulptur steht auf der Rasenfläche oberhalb des Museums in gebückter Haltung mit Blickrichtung nach unten. Ein roter „Gedankenstrahl" dringt von ihrer Kopfpartie hinab durch die Rasenfläche bis hinein ins Museum.

    Link zur App:http://smaek.founders-media.com
  • 28. April 2015 Im Regen...

    Gestern fanden erneut Dreharbeiten im Museum und im Kunstareal für unser Projekt "All included" statt.
    Ausgehend von der Grabwand des Imeneminet ging es zu den Pinakotheken, der Antikensammlung und Glypthotek und den Propyläen.

    Ein Teaser zum Beitrag ist demnächst auf der Seite von Mona Horncastle oder auf unserem YouTube-Kanal zu sehen!
  • 14. Januar 2015 Die Lange Nacht der Architektur

    Das Ägyptische Museum beteiligt sich am 23. Januar an der Langen Nacht der Architektur.
    Hier ist der aktuelle Trailer der Veranstaltung, mit spannenden Einsichten in unser Haus!

     

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