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„Der andere Laufsteg“

Hommage an Hans Matthäus Bachmayer (†11.1.2013)

12. Januar 2018 bis 25. Januar 2018
Ägyptisches Museum,
80333 München, Gabelsbergerstr. 35
Der andere Laufsteg“ ist eine Kooperation von Hans M. Bachmayer und Susanne Wiebe aus dem Jahre 1996 und wurde im Stadtmuseum, München, inszeniert, ausgestellt und ist eines der ersten wichtigen gemeinsamen Projekte.
Gezeigt wird ein Grenzgang zwischen Kunst und Mode: expressive, großformatige Bildwände, Skulpturen, Photographien und Schaufensterpuppen mit ihren künstlerisch gestalteten Kleidern.

Auch das Thema der Maske wird verschiedentlich thematisiert, bei den 4 Monumentalen, dem Unikat „Tönen“, als auch eine solche (und nicht die Einzige im oeuvre von Bachmayer) vor dem Gesicht der Dame auf dem Cover dieser Publikation zu sehen ist.
Susanne Wiebe und Hans Matthäus Bachmayer haben aufgrund ihrer zahlreichen Reisen und Begegnungen in der Südsee eine starke Inspiration durch die dortigen Kulturen erfahren.

Das waren - neben afrikanischen Einflüssen - in Sonderheit die Fülle der Tätowierungen der Maori in Neuseeland. Diese Indikatoren gesellschaftlichen Status sind von beiden in Malerei, Skulptur, Kleider, Bewegung und Masken transformiert worden im Sinne des „Körpers als ein Feld der Zeichen“. Es sind die Körper, malerisch versehen mit einer zweiten Haut durch phantasievoll gesetzte Farben, Ornamente und eine modern - künstlerische Umsetzung in Bewegung und Rhythmus, die das Erbe dieser Kulturen weitertragen.

In dieser Fülle ihrer künstlerischen Geheimnisse scheint die gegenseitige kreative Grenzüberschreitung der beiden vielfältig konstruktiv gebrochen bei der Realisierung ihrer künstlerischen Unternehmungen.
In ihrer Weltoffenheit verbinden sie internationale Kulturen der Vergangenheit mit ihrem eigenen, modern-europäischen und künstlerischem Anspruch.


Finissage der Ausstellung

am Donnerstag, 25. Januar, 18.15 Uhr

Auftakt im Auditorium:
Vortrag „Ganz in Weiß“
Mode im alten Ägypten
Dr. Sylvia Schoske

Im Sonderausstellungsraum:
Live-Performance
Bei der Live-Performance fügen Models und bemalte Tänzer der Ausstellung „Der andere Laufsteg“ eine weitere Dimension hinzu und vervollständigen sie zu einem Gesamtkunstwerk. Einbezogen sind hier künstlerische Überschneidungen, die zu den verschiedensten Kulturen führen - Anklänge an die altägyptische Kultur finden sich sowohl in der Verarbeitung der Materialien wie in den großen, wandreliefartigen Darstellungen.

Getränkebuffet
Eintritt 15.- Euro,
Mitglieder des Freundkreises und ermäßigt 10.- Euro

Anmeldung/Reservierung unter 089/289 27 630

Münchener Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868

malerei grafik skulptur

02. Februar 2018 bis 25. Februar 2018
Ägyptisches Museum,
80333 München, Gabelsbergerstr. 35

Ausstellungs-Katalog Ausstellungs-Katalog

Zum 150. Mal jährt sich das Gründungsjahr der Münchener Künstlergenossenschaft. Zu diesem festlichen Anlass hat die MKG ganz besondere Gastkünstler eingeladen, die mit ihren Arbeiten in den Sparten Malerei, Grafik und Skulptur im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst ein Fest der figürlichen, realistischen und gegenständlichen Kunst feiern.

Nun im 21. Jahrhundert angekommen, befindet sich die MKG in einem Strukturwandel. Sie hat den Auftrag, durch starke Präsenz im Internet, Vernetzung mit anderen Künstlergruppen und Kultureinrichtungen und durch Fortbildung ihrer Mitglieder in Selbstmarketing den Dialog mit der Öffentlichkeit zu fördern. Deshalb ist die MKG besonders stolz, den Präsidenten des Künstlerhausvereins Matthias Gangkofener und als Vertreter der Münchener Secession Prof. Yongbo Zhao als Ehrengastaussteller in diesem Jahr zeigen zu können.

Eintritt 3,- €
Kombikarte: Eintritt Sammlung + Aufschlag 1,- €
Öffnungszeiten Di 10–20 Uhr, Mi–So 10–18 Uhr

Rollenbibliothek Anima Mundi

Eine Installation von Zygmunt Blazejewski

27. März 2018 bis 16. September 2018
Ägyptisches Museum,
80333 München, Gabelsbergerstr. 35
210 Bilderrollen, in einem langjährigen malerischen Prozess entstanden, zusammengefasst und geordnet zu einer elf Meter langen und über sechs Meter hohen Bibliothekswand – dieser Werkkomplex evoziert in seinem gedanklichen Konzept, in der künstlerischen Umsetzung sowie in seiner Materialität unmittelbar Analogien zu Altägypten.

Die zunächst weitgehend unsichtbaren Bilder entwickeln in einem Spannungsfeld von motivlicher Kontinuität und stilistischer Variation einen vielschichtigen Kosmos, der sich erst allmählich im Prozess des Entrollens erschließt. Vergleichbar einem archäologischen Objekt, das ans Tageslicht gehoben wird, warten die einzelnen Bilder darauf, enthüllt, entrollt zu werden. Als Entdecker ist der Betrachter aktiv in den Vorgang der Sichtbarmachung jeden einzelnen Bildes eingebunden, den er digital steuern kann.

Rollenbild Rollenbild Rollenbild Rollenbild Rollenbild Rollenbild

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