Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte

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Es gibt insgesamt 316 Berichte
  • 30. September 2015 Quartalsprogramm - Oktober - November - Dezember

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  • 24. September 2015 Rhythm 'n' Rituals

    Nach dem großen Erfolg beim Kunstarealsfest im Mai: Die Double Drums kommen wieder!

    Das preisgekrönte Münchner Perkussion-Duo Double Drums macht Musik und Rhythmus auf allen möglichen und unmöglichen Gegenständen des Alltagslebens. Nichts ist vor ihren Trommelstöcken sicher. So war es auch am Anfang der Perkussion – einer der ältesten Arten zu musizieren überhaupt. Und wenn man sich dem faszinierenden Sog hingibt, den die Double Drums entfesseln, wird schnell klar, warum Schlagwerk schon im alten Ägypten viele Rituale begleitete...

    Alexander Glöggler und Philipp Jungk sind Absolventen des Studienganges klassische Perkussion an der Hochschule für Musik in München. Für ihre große Experimentierfreudigkeit und die unkonventionelle Mischung verschiedenster Einflüsse wurden sie 2010 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Das explosive Duo präsentiert in mitreißender Spielfreude ein Arsenal an Schlaginstrumenten von Gongs und Marimbas bis hin zu Haushalts- und Baumarktutensilien: Akkuschrauber, Leitern und Ölkanister werden in den Händen der temperamentvollen Perkussionisten zu Musikinstrumenten: Double Drums sind ein Erlebnis für Augen und Ohren, das unter die Haut geht.

     
     
    Samstag, 7. November 2015, 20 Uhr

    Eintrittspreis 35 €, ermäßigt 24,50 € (Schüler, Studenten)
    (ggf. zzgl. Vorverkaufsgebühr beim Erwerb über München Ticket)
    Vorverkauf/Abendkasse im Museum
  • 01. September 2015 Objekt des Monats - Ein Armreif der Königin Amanishakheto

    Zwei kreisförmig gebogene Goldbleche sind durch ein Scharnier aneinandergefügt, das durch eine auf einer Lotosblüte stehenden, halbplastisch gearbeiteten Frauenfigur verdeckt ist. Zwei kreuzförmig angeordnete ausgebreitete Flügelpaare weisen sie als Göttin aus; ihre Kopfbedeckung – die Doppelkrone über einer Geierhaube – identifizieren sie als Mut, die Gemahlin des Gottes Amun.

    Das Goldblech ist durch parallel laufende, aufgelötete Stege aus Golddraht in einzelne Ornamentstreifen gegliedert, die abwechselnd mit kleinen Rauten und Kreisen gefüllt sind, die ihrerseits ebenfalls aus aufgelöteten Golddrähten gebildet und mit Glasfluß in verschiedenen Blautönen gefüllt sind. Granulierte Bänder umziehen mit winzigen Goldkügelchen den oberen und unteren Rand und rahmen die rechteckigen, wie Fenster ausgesparten Felder in der mit einem Federmuster bedeckten Mittelstreifen, das zusätzlich Elemente mit rotem Glasfluß aufweist. In diese freien Flächen sind gleichfalls halbplastisch gearbeitete Götterbüsten eingesetzt.

    Der am Unter- oder Oberarm getragene Reif wurde ursprünglich durch ein Verbindungsstück aus Leder oder Stoff zusammengehalten; er war also in seiner Größe verstellbar und umschloß nur einen Teil des Armes.Dieses Schmuckstück gehört zum Grabschatz der Königin Amanishakheto, der 1834 von dem Italiener Giuseppe Ferlini in der Pyramide dieser Herrscherin in Meroe gefunden wurde. Ein Teil des Schatzes wurde 1839 von Ludwig I. angekauft, der zweite Teil ging später an das Ägyptische Museum in Berlin.

    Gold, Glasfluß
    H. 4,6 cm; Br. der Teilstücke je 8,5 cm
    Um die Zeitenwende
    Ant. 2455

    (Das Objekt ist im Raum „Nubien und Sudan" ausgestellt.)
  • 15. August 2015 Zertifizierung "Reisen für alle"

  • 01. August 2015 Objekt des Monats - Ein Amulett des Gottes Thoth

    Die Statuette, durch zwei Ösen in Ohrenhöhe als Amulett ausgewiesen, zeigt einen seltenen Darstellungstypus des ibisköpfigen Weisheitsgottes Thoth. Über einer längsrechteckigen Basis steht in Schrittstellung eine nackte, männliche Figur mit von der dreiteiligen Strähnenperücke eingefaßten Vogelkopf; ein mehrreihiger Halskragen ist auf der Brust sichtbar. Der Rückenpfeiler endet unterhalb der Perücke. Die langen Arme sind am Körper ausgestreckt, ebenso die Hände mit nach vorn weisendem Handrücken. Das interessanteste Detail findet sich an den Füßen, auf deren vorderem Teil jeweils ein Schakalskopf sitzt, was den Anschein erweckt, als steckten die Füße in schakalsköpfigen Pantoffeln. Als Variante gibt einen Typus mit acht kleinen Schakalsköpfen statt der Zehen. Diese „Schuhe" in Schakalsgestalt verweisen auf die Achtheit der Urgötter von Hermopolis, als deren Herr Thoth in seiner Eigenschaft als Ortsgott von Hermopolis auftreten kann. Die Nacktheit ist ein Hinweis auf seine Funktion als Schöpfergottheit und kann zu einer androgynen Erscheinungsform gesteigert werden. Die Zweigeschlechtlichkeit ist auch in dieser Figur angedeutet: Den schlanken Proportionen der Gesamtfigur sind mit den massiven Oberschenkeln, den angedeuteten Brüsten und dem kleinen Bäuchlein üppigere Einzelformen gegenübergesetzt.

    Fayence
    H. 11,1 cm
    Ptolemäische Zeit, 300-100 v. Chr.
    ÄS 7908

    (Das Objekt ist im Raum „Religion" ausgestellt.)
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  • 13. Juli 2015 Quartalsprogramm Juli - August - September

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  • 02. Juli 2015 Gamer Poetry Slam - Slammin' the Games

    Als Begleitveranstaltung zur aktuellen Sonderausstellung „Archäologie der Zukunft" gab es erstmals im Ägyptischen Museum am 2. Juni ein neues Veranstaltungsformat, das wir längst einmal ausprobieren wollten – einen Poetry-Slam.
    „Niemand hat die Absicht, eine Firewall zu errichten", das war eine der Erkenntnisse dieses Abends. „Gamer Poetry Slam – Slammin' the Games" lautete der Obertitel in Anspielung auf die Ausstellung. Jeder Poetry Slam braucht ein Grundthema, auf das die Texte ausgerichtet sind – hier waren es Video- und Computerspiele. Sieben der bekanntesten Münchner Poeten waren im Museum zu Gast – sie traten in zwei Runden an, aus denen jeweils ein Sieger gekürt wurde, die im Finale dann um die erste Meisterschaft im Museum slammten.
    Im Finale standen sich Sven Kemmler und Dominik Erhard gegenüber, letzterer gewann mit einer beeindruckenden Performance zu „Wir spielen alle in einem Theaterstück". Der Poetry-Slam hat über 150 begeisterte Besucher ins ausverkaufte Auditorium gezogen, und es wird mit Sicherheit nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.
    Ein besonderer Dank geht an Ko Bylansky für Organisation, Unterstützung und Moderation dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Teilnehmer und Zuhörer hatten viel Spaß und „jeder ist seines eigenen Glückes Programmierer".
  • 01. Juli 2015 All included!

    Es ist da - das kostenlose ebook zu unserem ersten Bildungsworkshop in Kooperation mit der Mona Horncastle Bildungsprojekte gGmbH.

    Das Buch ist das Ergebnis eines P-Seminars der inklusiven Q11 des Gisela Gymnasiums in Schwabing wird demnächst auch als Mediaguide für Schwerhörige, Gehörlose und alle anderen Jugendlichen im Museum zur Verfügung stehen!

    Das ebook ist hier herunterzuladen.
  • 01. Juli 2015 Objekt des Monats - Die Sitzfigur des Cheti

  • 25. Juni 2015 #egyptathome

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