Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte

Navigation überspringen und direkt zum Inhalt
Es gibt insgesamt 316 Berichte
  • 01. Juni 2007 Ferienaktion Pfingsten - "Mein Museum"

    Mitten in einem Ausstellungssaal standen zwei große "Vitrinen", die von den jugendlichen Ausstellungsgestaltern selbst bestückt werden konnten.
    Zwei Wochen lang konnten die jungen Museumsbesucher in den Pfingstferien selbst aktiv werden. Mitten in einem Ausstellungssaal standen zwei große "Vitrinen", die von den jugendlichen Ausstellungsgestaltern selbst bestückt werden konnten. Dazu standen mehr als 100 Objekte bereit: Statuetten von Königen und Göttern, Skarabäen und Amulette, Schmuck, Gefäße und Uschebtis sowie Papyri.

    Natürlich nicht im Original, sondern in Repliken und Kopien. Die Aufgaben aber entsprachen denen der echten Museumsleute: Objekte auswählen, die dazugehörigen Daten von den Inventarkarten heraussuchen, die Stücke platzieren, Beschriftungsschilder schreiben, schließlich beleuchten.

    Am Ende präsentierten die frischgebackenen Direktoren und Kuratoren stolz ihre neu eröffnete Ausstellung bei einem imaginären Pressetermin dem Fotografen und konnten die Sonderausgabe zur Eröffnung gleich mit nach Hause nehmen.

    Diese erstmals angebotene Ferienaktion stieß auf lebhaftes Interesse, im Durchschnitt beteiligten sich rund 30 Kinder täglich. Manchmal war gleich die ganze Familie im Einsatz, die älteren Kinder kamen auch allein und arbeiteten ernsthaft eine Stunde und länger an ihrem Ausstellungsprojekt. Und wer Fragen zu den Stücken hatte, konnte die Kopien gleich mit den Originalen im Museum vergleichen und so Interessantes zu Altägypten erfahren.
  • 20. Mai 2007 Mai '07: Internationaler Museumstag

    Lebhaftes Interesse fand auch in diesem Jahr das Programm zum Internationalen Museumstag, das sich vor allem an Familien richtet
    Lebhaftes Interesse fand auch in diesem Jahr das Programm zum Internationalen Museumstag, das sich vor allem an Familien richtete - und die verschiedenen Angeboten wurden meist auch gemeinsam wahrgenommen: Da bemalten Kinder und Eltern Amulette nach altägyptischen Vorbildern und schrieben ihre Namen in Hieroglyphen auf echte Papyrusblätter, die Aufgaben des Museumsquiz wurden gemeinsam gelöst, und die Führungen und Märchenstunden zusammen wahrgenommen.

    Rückfragen bei den Besuchern ergaben, daß die meisten ganz gezielt ins Ägyptische Museum gekommen waren, viele auch von auswärts, sich vorher informiert hatten und das Angebot möglichst vollständig wahrnehmen wollten. So war die Verweildauer sehr lang, viele blieben mehrere Stunden im Museum - und da das "Bistro Pharao" auch leibliche Stärkung anbot, ließ sich gleich noch die Pause auch im Museum verbringen.

    Dem Motto des diesjährigen Museumstages "Museen und universelles Erbe" entsprechend, standen am Nachmittag zwei Vorträge zum Thema "Weltkulturerbe im Sudan" auf dem Programm, die zahlreiche und überaus interessierte Zuhörer fanden. So konnte die Gelegenheit genutzt werden, gleich für die nächsten Veranstaltungen im Museum zu werden: für das Kinderprogramm in den Pfingstferien und den "Sudantag" am 14. Juli.

  • 18. März 2007 Neueröffnung im Internationalen Keramikmuseum Weiden

    Am Sonntag, 18. März, fand die Neueröffnung der Abteilung "Ägypten" vor einer interessierten Zuhörerschaft statt.
    Unter dem Titel "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan" wird nun die weltweit umfassendste Präsentation von Keramik aus dem Land südlich Ägyptens präsentiert.

    Ein Grußwort zur Eröffnung sprach Prof. Dietrich Wildung, Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, der selbst seit mehr als zehn Jahren eine Grabung im Sudan leitet, in der Königsstadt Naga, rund 150 Kilometer nördlich von Khartoum. Er verwies insbesonders auf den Stellenwert archäologischer Arbeit in Dritte-Welt-Ländern heute und die daraus resultierende politische Verantwortung des Archöologen.

    Beim anschließenden Rundgang durch die neue Ausstellung gab es eine Gruppe von Kindern, die besonders aufmerksam die ausgestellten Objekte betrachteten: Sie gehören zur "Führungsmannschaft" einer museumspädagogischen Aktion, die unter dem Stichwort "Kinder führen Kinder" selbst regelmäßig durchs Museum führen. Sie wollen sich nun auch in die neue Thematik einarbeiten.

    Zum Internet-Special "Nubien"
  • 01. März 2007 Ostern in Seefeld: "Auf Hasenjagd"

    Ein Forscherblick der besonderen Art war während des diesjährigen Osterprogrammes im Ägyptischen Museum gefragt
  • 01. Februar 2007 Aufbau der Ausstellung in Weiden

    In den Faschingstagen installierte das Team des Ägyptischen Museums - die beiden Restauratorinnen Brigitte Diepold und Stephanie Steinegger sowie die Museumsdirektorin Sylvia Schoske - die neue Ausstellung "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan".
    Die rund 100 Objekte aus den Beständen des Stammhauses waren zu diesem Zweck in den vorausgegangenen Monaten restauriert worden; viele von ihnen werden nun erstmals gezeigt. Im kommenden Monat wird die Ausstellung eröffnet und ist ab dem 18. März für das Publikum zugänglich.

    In diesen Tagen werden im Keramikmuseum Weiden alle Objekte in der ägyptischen Abteilung gepackt, die seit der Eröffnung des Museums einen Überblick über die Keramik im Land der Pharaonen von der Vorgeschichte bis in die christliche Zeit hinein präsentiert hatte.
    Auch das rekonstruierte Grab der Frühzeit mit Fundstücken aus der Münchner Ostdelta-Grabung wird ausgeräumt, wobei die Glasscheiben durch einen Spanngurt gesichert werden.
    Schließlich muss zum Abschluss auch der Sand aus den Vitrinen gekehrt werden, damit sie für die neue Ausstellung gründlich gereinigt werden können - die Münchner Restauratorin Brigitte Diepold beim "Entsanden".
    Nach drei Tagen Arbeit stehen rund 40 Kartons zum Abtransport bereit - zurück bleiben die leeren Vitrinen und warten auf die nächsten Objekte - schon im kommenden Monat soll die neue Ausstellung aufgebaut werden.
    Im Lkw der Kunstspedition gehen die Objekte nun auf die Reise - nicht zurück nach München, sondern gleich ins Zweigmuseum in Seefeld, wo die Keramikausstellung gleich im Anschluss aufgebaut werden soll, Eröffnung am Palmsonntag.
  • 20. Dezember 2006 Neuerscheinung zum Grabungsprojekt Sudan

    Die aktuellste reich bebilderte Publikation zum Grabungsprojekt Naga Sudan

    Soeben erschienen:
    Naga Royal City of Ancient Sudan
    von Dietrich Wildung und Karla Kroeper,
    die aktuellste reich bebilderte Publikation zum Grabungsprojekt Naga Sudan

    In Englischer und Arabischer Sprache
    98S., 73 Farbabbildungen, Hardcover
    Berlin 2006
    14,90 Euro
    ISBN 3- 88609-558-4

     

    Themen:
  • 01. Dezember 2006 Ein Fest in der Wüste: Wiedereinweihung des Amun-Tempels in Naga

    Die sudanesische und die deutsche Flagge flankierten den Zugang zum Areal des Amun-Tempels in Naga, als am Nachmittag des 1. Dezember 2006 die geladenen Gäste aus dem 200 Kilometer entfernten Khartum zur Festtribüne schritten, über die sich ein Schatten spendendes Dach gegen die sengende Sonne spannte.
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006, Ankunft der Gäste / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006, arrival of the guests
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006, Tanz der lokalen Mitarbeiter / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006, dance of the local workers
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006 / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006
    • Ansicht des Amun-Tempels von Norden (2006)  /  View of the Amun Temple from the North (2006)
    • Fest in der Wüste 1. Dezember 2006, Tanz der lokalen Mitarbeiter / Feast in the desert, Naga Dec. 1st 2006, dance of the local workers
    Die sudanesische und die deutsche Flagge flankierten den Zugang zum Areal des Amun-Tempels in Naga, als am Nachmittag des 1. Dezember 2006 die geladenen Gäste aus dem 200 Kilometer entfernten Khartum zur Festtribüne schritten, über die sich ein Schatten spendendes Dach gegen die sengende Sonne spannte. Eine endlose Staubwolke zeichnete in der Steppe den Weg des Buskonvois und der zahllosen Privatfahrzeuge, und ein Helikopter flog Mitglieder des Kabinetts ein.

    Der deutsche Botschafter in Khartum, Dr. Stephan Keller, und der sudanesische Minister für Kultur, Jugend und Sport, Mohamed Yousif Abdalla, hatten gemeinsam zur "Re-dedication", zur Wiedereinweihung des Amun-Tempels geladen. Das Auswärtige Amt in Berlin unterstützte dieses Ereignis im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik durch die Übernahme der Finanzierung einer repräsentativen Publikation in arabischer und englischer Sprache. Sie wird den sudanesischen Sponsoren zur Verfügung gestellt, die in beeindruckender Zahl dem Aufruf der deutschen Botschaft in Khartum gefolgt waren, als Sponsoren zu diesem Fest beizutragen. Der Schatzmeister des Vereins zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin, Dr. Thomas Kurze, hatte eine hochkarätige Delegation aus Vertretern der deutschen Wirtschaft für die Reise nach Naga gewinnen können, der sich der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Professor Peter-Klaus Schuster, und sein Stellvertreter, Professor Günther Schauerte, und als Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft Dr. Klaus-Dieter Bienert anschlossen. Neben dem Ägyptischen Museum Berlin war auch das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München durch seine Direktorin Dr.Sylvia Schoske (mit Tochter Coco) vertreten, sind doch beide Museen durch ihre Anteile am meroitischen Goldschatz der Königin Amanishakheto und ihre nubisch-sudanesischen Bestände die einzigen Sammlungen im deutschen Sprachraum, in denen der antike Sudan prominent vertreten ist.

    Zehn Jahre Arbeit am Amun-Tempel waren ein gutes Datum für einen offiziellen Festakt, der letztlich auf die Anregung von Hans Günter Gnodtke zurückgeht, den früheren deutschen Botschafter im Sudan. Sein Nachfolger, Botschafter Dr. Stephan Keller, nahm sich mit Engagement dieses Projektes an und machte es in Khartum publik. Im Januar 2006 konnte Dietrich Wildung im abendlichen Garten der Residenz des Botschafters vor zahlreich erschienen Repräsentanten der Politik, Wirtschaft und Kultur des Sudan über die Arbeit in Naga berichten, und Botschafter Keller rief zur Unterstützung eines Festakts in Naga auf. Sein Appell fand offene Ohren, stößt doch die Wiedergewinnung des historischen und kulturellen Erbes im Sudan zunehmend auf Interesse. Die Rolle des antiken Sudan als älteste Hochkultur des afrikanischen Kontinents gibt dem Land ein Selbstbewusstsein, das bis hinein in die Politik die Selbstachtung stärkt und einen wohl fundierten Stolz generiert. Die Ergebnisse archäologischer Forschung werden damit zu einem stabilisierenden Faktor des Dialogs des Sudan mit seinen Nachbarn und der Außenwelt auf gleicher Augenhöhe.

    Der Festtag, der 1. Dezember 2006, begann für die deutsche Delegation am frühen Morgen mit der Fahrt nach Naga, um in einem ausführlichen Rundgang durch die antike Stadt die vielfältigen Aspekte des Berliner Projekts kennen zu lernen. Festtribüne und Festzelt, Parkplatzmarkierungen und Scheinwerfer für die abendliche Illumination waren unter dem wachsamen Auge von Dr. Karla Kroeper schon aufgebaut. Zunächst galt die Aufmerksamkeit dem Amun-Tempel; dann ging es weiter zum noch unberührten Tempel 500, zum Grabungshaus mit seinen Werkstätten und Magazinen, zur Hathor-Kapelle, an der das Oberbaum-Team seine Arbeit erläuterte, und schließlich zum Löwentempel.
    Bereits am frühen Nachmittag trafen die ersten Gäste ein; schließlich waren es 500 oder 600 - wer weiß es zu sagen. Die Honoratioren des River Nile State, Mitglieder des Kabinetts und des diplomatischen Corps aus Khartum, die Professoren der Universitäten Khartum, Omdurman, Shendi belegten die Ehrenplätze. Ein Musikprogramm, das die kulturelle Vielfalt des riesigen Landes vom Südsudan bis in die Nordprovinzen, vom Darfur bis zum Roten Meer reflektierte, gliederte den Festakt. Als eine Musikergruppe aus Begrawija, der nahe bei Naga gelegenen Gegend von Meroe, auftrat, hielt es die bescheiden im Hintergrund im Sand vor dem Tempel hockenden Grabungsarbeiter nicht mehr. Sie drängten ins Festzelt und tanzten zu den ihnen wohl vertrauten Melodien und Rhythmen; es war ein Ritual der Inbesitznahme "ihres" Tempels, das im Programm nicht eingeplant zum anrührenden Höhepunkt des Festes wurde.
    Der Mond war inzwischen aufgegangen, und die dezente Illuminierung des Tempels lockte die Gäste zunächst ins Heiligtum, bevor im Festzelt das Büffet eröffnet wurde.

    Dietrich Wildung
    (Vollständiger Artikel in der
    Mitgliederzeitschrift aMun Nr. 38)

    Themen:
  • 31. Oktober 2006 Halloween im Ägyptischen Museum

    Wenn leibhaftige Mumien, kleine Gespenster und Vampire im Ägyptischen Museum unterwegs sind, dann ist es wahrscheinlich wieder Halloween!
    Und so trafen sich in diesem Jahr Kinder und ihre Eltern zur Führung in den abgedunkelten Räumen des Museums, jeder eine Taschenlampe fest in der Hand.

    "Bei Göttern und Geistern", so das Thema der Führung, fühlten sich auch die kleinen Fledermäuse und Vampire sichtlich wohl, auch wenn die altägyptischen Götter, Totenmasken, Särge und Kanopen, die da im Licht der Taschenlampen auftauchten, dem einen oder anderen sicher einen kalten Schauer über den Rücken jagten. Kurzum, Kinder und Eltern waren begeistert, wir auch, und deshalb hoffen alle auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!
  • 01. Oktober 2006 Untersuchung des Obelisken

    Wird er, wie ursprünglich geplant, vor der großen Portalwand stehen, die den Eingang des künftigen Neubaus markiert, oder wird er im Inneren des Museums seinen Platz finden?
    Rechtzeitig vor der alljährlichen Einhausung des Obelisken in den Wintermonaten wurde eine sorgfältige Zustandsüberprüfung und Schadenskartierung durchgeführt. Dabei ging es vor allem um die Frage des zukünftigen Standortes: Wird er, wie ursprünglich geplant, vor der großen Portalwand stehen, die den Eingang des künftigen Neubaus markiert, oder wird er im Inneren des Museums seinen Platz finden?


    Vom Hubsteiger aus erläuterte Dipl. Ing. André Wahl von der Restaurierungswerkstatt Pfanner Museumsdirektorin Sylvia Schoske den Befund: In der Nahsicht zeigte sich, dass drei Jahrzehnte Münchner Klima und die Luftverschmutzung ihre Spuren hinterlassen haben. Schmutzablagerungen in den vertieften Hieroglyphen, Rissbildungen, Ablösungen der Oberflächen und instabile Ergänzungen führen im Resüme des Generalchecks zu dem klaren Ergebnis, dass eine weitere Aufstellung im Freien - zudem an der verkehrsintensiven Gabelsbergerstraße - nicht mehr zu verantworten ist.

    So wird der Obelisk künftig im Innenraum ausgestellt werden, an der Schmalseite eines atriumähnlichen Hofes. Die Proportionen dieses Innenraumes werden die Monumentalität des knapp sechs Meter hohen Denkmals stärker wirken lassen als vor der riesigen Fassade der Residenz.

    Seinen derzeitigen Standort wird der Obelisk schon lange vor dem Umzug des Museums verlassen, um einer sorgfältigen Restaurierung nach aktuellen Standards unterzogen zu werden. Zunächst wird er ein letztes Mal in seiner Winterverkleidung verschwinden. Die kommenden Monate wird das endgültige Konzept der Restaurierung erarbeitet und die logistischen Planungen hierfür erstellt werden. Da von rund eineinhalb Jahren für diese Arbeiten auszugehen ist, und der Obelisk als erstes in den Neubau eingebracht werden muß, wird seine Abnahme vor der nächsten Wintersaison, also im Oktober 2007, erfolgen.
    Themen:
  • 01. Oktober 2006 Abnahme asyrischer Reliefs

    Von Mai bis Juli hatten die Mitarbeiter der Restaurierungswerkstatt Dr. Pfanner die assyrischen Reliefs im Eingangssaal zum Ägyptischen Museum einer gründlichen Untersuchung unterzogen.
    Um den Objekten einen weiteren Verbleib im Vierschäftesaal, der in den Wintermonaten nur sehr ungünstige klimatische Verhältnisse bietet, zu ersparen, wurden die bis zu einer Tonne schweren Reliefs nun in einer aufwändigen Aktion von den Wänden genommen, verpackt und in die Meiserstraße 10 verbracht, wo die Verwaltung des Museums mit Werkstatt und Magazin untergebracht ist. Im kommenden Jahr wird ihre Restaurierung beginnen, für die rund drei Jahre veranschlagt sind. Im Anschluß werden diese Objekte ihren neuen Standort im Museumsneubau finden - sie werden also nicht mehr an ihren alten Standort zurückkehren. Die Reliefs wurden daher in eigens angefertigte, stabile Klimakisten verpackt, in denen sie dann auch ihren abermaligen Umzug ins neue Haus erfahren werden.
    Themen:
An den Seitenanfang