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Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Jahr 2008 Thema "Veranstaltungen"

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Es gibt insgesamt 4 Berichte
  • 30. August 2008 "Naga"-Sudan-Tag 2008

    Alljährlich präsentiert das Grabungsteam des Museums beim Sudan-Tag die aktuellen Ergebnisse seiner Arbeiten in Naga, einer königlichen Stadt des antiken Reiches von Meroe.

    Seit 1994 arbeitet das Ägyptische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin in der archäologischen Feldforschung im Sudan. Die wissenschaftliche und denkmalpflegerische Arbeit wird finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vom Verein zur Förderung des Ägyptischen Museums Berlin e. V.

    Alljährlich präsentiert das Grabungsteam des Museums beim Sudan-Tag die aktuellen Ergebnisse seiner Arbeiten in Naga, einer königlichen Stadt des antiken Reiches von Meroe.

    Programm:

    • 14:00 Uhr Dietrich Wildung: Begrüßung
    • 14:15 Uhr Karla Kröper: Neues und Altes von Naga - Kampagnen 2007/2008
    • 15:00 Uhr Dietrich Wildung: Dezentrales Zentrum - Kunst in Naga
    • 15:45 Uhr Pause
    • 16:00 Uhr Alexander Schwarz: Ein Museum für Naga - Ein Projekt von David Chipperfield
    • 16:30 Dominique Valbelle und Charles Bonnet: Last discoveries at Dukki Gel (Kerma) and opening a new museum
    • 17:30 Jacques Reinold: Human sacrifice - New excavations in Kadada
  • 31. Mai 2008 Lange Nacht der Musik 2008

  • 18. Mai 2008 Veranstaltungen Internationaler Museumstag 2008

  • 24. April 2008 Uraufführung „Osiris – mit den Toten reden"

    Im Rahmen der Münchner Musik-Biennale fand am 22. April die Uraufführung des Musiktheaterprojektes „Osiris – mit den Toten reden" im Ernst von Siemens-Auditorium in der Pinakothek der Moderne statt.
    Diese Produktion der Folkwang Hochschule Essen hatte das Ägyptische Museum nach München geholt. Nach einer Idee des Regisseurs Brian Michaels und in der Übersetzung von Jan Assmann stellt sie den Versuch einer Annäherung an die altägyptischen Vorstellungen vom Jenseits dar, fokussiert auf den Jenseitsherrscher und Auferstehungsgott Osiris.

    Vier Schauspieler deklamierten die altägyptischen Texte, zu denen der Komponist Günther Steinke eine Klangflächenkomposition geschaffen hat. Das siebenköpfige Kammerensemble (Streichquartett, Flöte, Klarinette und Schlagwerk) zeigte eine beachtliche Bandbreite von Klangmöglichkeiten, die den ägyptischen Inhalten nachspürte, sie teils kommentierte, teils interpretierte. Trotz vorgerückter Stunde (zwei der drei Aufführungen fanden um 22 Uhr statt), waren jeweils zwischen 100 und 130 Besucher gekommen, die dieses Experiment einer Annäherung an Altägypten überwiegend positiv mit langanhaltendem Applaus würdigten. Im kommenden Herbst sind weitere Aufführungen im Rahmen der Ruhr-Triennale geplant.
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