Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Veranstaltungen mit Ruth Geiersberger"

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Es gibt insgesamt 7 Berichte
  • 15. Juli 2014 Performance zum Sonnenaufgang: „...das Beste ist, am Morgen mit dem ersten Licht hell zu werden“

    Morgendämmerung über dem Kunstareal und eine Veranstaltung zu einem gewöhnungsbedürftigen Zeitpunkt, um 5 Uhr in der Früh!
  • 09. Juni 2013 “aus um ein Zug – eine Prozession”

     
  • 18. Juli 2012 Konzertabend “in between”

    Konzert mit dem ensemble lukas, Leitung Gerd Kötter und Ruth Geiersberger (Performance)

    Ein Abend der „Zwischen-Räume": Chorgesang hallt aus unterschiedlichen Richtungen. Sänger bewegen sich durch die Räume des leeren Museumsneubaus, bringen ihn zum klingen und schwingen. Die Performance-Künstlerin Ruth Geiersberger irritiert und inspiriert dazu mit ihren geistreichen „Verrichtungen". Und die Cellistin Johanna Varner reagiert improvisierend mit neuen, zeitgenössischen Klängen auf die künstlerischen Interaktionen. Diese spannende Versuchsanordnung erlebten mehr als 100 Besucher des Konzerts „in between" im Juli. Gerd Kötter als musikalischer Leiter des Ensemble Lukas hatte Chorliteratur für gemischten Kammerchor aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt – von Palestrina bis ins 20. Jahrhundert reichte die musikalische Bandbreite. Das Publikum, das sich in den Weiten von Kunst II – der großen Halle links des Glasatriums – versammelt hatte, wurde Zeuge eines sinnlich- musikalischen Glanzereignisses: Die A-Cappella-Klänge des glockenrein intonierenden Lukas-Ensembles bekamen eine fast mystische Komponente im leeren Museum mit seinen großen Nachhallzeiten. Mit den sphärischen Chorklängen kontrastierten die performativen Entreactes von Ruth Geiersberger, die den Freunden des Ägyptischen Museums schon lange keine Unbekannte mehr ist, sowie die zum Teil improvisatorischen Klangereignisse, die Cellistin Johanna Varner schuf. Ein begeistertes Publikum verließ das Haus in der Überzeugung, dass der Abend eigentlich viel zu kurz war.

  • 03. Mai 2012 Klangspaziergang - warten, was da kommt

    Anfang Mai gab es im Neubau einen Klangspaziergang mit der Performerin Ruth Geiersberger, der Sängerin Martina Koppelstetter und dem Bratschisten Gunter Pretzel.

    Ruth Geiersberger, in den vergangenen Jahren schon aktiv sowohl in der Dauerausstellung in der Residenz als auch am neuen Standort, nahm die Besucher mit auf einen Spaziergang durch die künftigen Räume, die noch leer sind, sich im Wartezustand befinden, neugierig auf Kommendes...

    Da wurde rezitiert und gesungen, erklangen Opernarien und Volkstümliches. Auftakt war im ersten Skulpturensaal, in der nächsten Halle durften die Besucher länger verweilen, im engen Gang der künftigen Chronologie wurde Altägyptisches zitiert, und im Raum „Königtum" stießen die überraschten Besucher auf eine Direktorin, die in einer Endlosschleife das Materialkonzept des Baues und das Funktionieren der Mustervitrinen zu erklären schien, denn ihre Stimme begleitete die zum nächsten Standort Eilenden noch eine ganze Weile...In hohen Hallen auseinandergezogen und im Medienraum eng aneinandergedrückt folgten die Besucher den Stimmen von Ruth Geiersberger und Martina Koppelstätter, um dann zum fulminanten Abschluß von den Improvisationen Gunter Pretzels auf der Bratsche in den großen Raum für Sonderausstellungen gelockt zu werden.

    Das neue Haus ist den verschiedensten Künsten eine wunderbare Bühne!

  • 31. Januar 2012 "hab! Seligkeiten" dürfen auf den Sockel

    An den Tagen der offenen Tür im Juli 2011 konnten Besucher Habseligkeiten in die neuen, noch leeren Räume des Ägyptischen Museums mitbringen.

    Es ging um etwas Alltägliches, ein Buch, ein Schmuckstück, ein Kochtopf, ein Kleidungsstück, ein Hocker, eine Tasche..., ein Ding an dem etwas Herzblut, eine Geschichte, eine Erinnerung, eben ein Stück gelebtes Leben hängt!

    Ruth Geiersberger begutachtete das Mitgebrachte. Dabei wurden die Geschichten zu den Dingen in einem "Kundengespräch" gesammelt, die Objekte auf einem Sockel positioniert und somit für eine kurze Weile zum "KunstWerk" erhoben.

    Marius Winterstein photographierte die Habseligkeiten mit einer Grossbildkamera auf Polaroid Film. Die Photocollage konnte im Eingangsbereich betrachtet werden. Durch diese Art der Präsentation wurde ein musealer Blick auf die "Dinge" ermöglicht.

    Am Ende nahm jeder Gast seine Habseligkeiten wieder mit nach Hause, aber die Abbilder blieben noch eine Weile. Die Habseligkeiten verschwanden wieder aus dem Kunstraum, sie sind ein flüchtiges "KunstWerk" gewesen.

    Diese Bilder sind nur ein kleiner Vorgeschmack. Sämtliche “KunstWerke” der Vorschautage können Sie hier sehen:
    verrichtungen Screenshot

  • 26. Juli 2011 Vorschautage: Impressionen

    Impressionen der Aktion von Ruth Geiersberger und Marius Winterstein

    Fotos: Patricia Rex, Sonia Focke

  • 06. Juni 2011 Vorschautage: Wimpernschlag der Zeit

    Bevor die altägyptischen Objekte einziehen, können die Besucher an diesem Wochenende die neuen Museumsräume mitgestalten

    Mit dem 6. Juni 2011 wird das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München Hausherr im Neubau an der Gabelsberger Straße im Herzen des Kulturareals sein. Dieser Schlüsselübergabe folgen am 23. und 24. Juli zwei „Vorschautage", bei der die – noch leeren – Ausstellungsräume erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. An diesem Wochenende wird der Museumsneubau – bei freiem Eintritt – täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Am Samstag, 23. Juli findet parallel dazu das Bürgerfest der Maxvorstadt statt.

    Bevor die altägyptischen Objekte einziehen, können die Besucher an diesem Wochenende die neuen Museumsräume mitgestalten: Sie werden gebeten, einen Gegenstand aus ihrem persönlichen Umfeld, ihrem Alltag mitzubringen: vielleicht ein Buch oder ein Stück Geschirr, ein Spielzeug oder ein Schmusetier – ein Ding, an dem eine Geschichte, eine Erinnerung, ein wenig Herzblut, eben ein Stück gelebtes Leben hängt. Diese „hab! Seligkeiten" dürfen dann auf den Sockel und die Münchner Performance-Künstlerin Ruth Geiersberger wird das Mitgebrachte begutachten. Dabei werden die Geschichten zu den Dingen in einem „Kundengespräch" gesammelt. Die Habseligkeit wird dann auf einem Sockel positioniert und ist damit für eine kurze Weile „KunstWerk" im noch leeren Museum.

    Die Aktion wird von dem Photokünstler Marius Winterstein festgehalten für einen Wimpernschlag der Zeit. Der Bringer wird mit seiner Habseligkeit auf ein Polaroid gebannt, die wachsende Zahl der Bilder wird an einer Wand im Eingangsbereich des Museums ihren Platz finden. Am Ende seines Besuches nimmt der Gast seine Habseligkeit wieder mit nach Hause, das Bild bleibt hängen und wird auch auf der Website des Museums seine digitale Verewigung finden. Die Habseligkeit verschwindet wieder aus dem musealen Raum nach ihrer flüchtigen Existenz als „KunstWerk".

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