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Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "„6000 Jahre Keramik“"

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Es gibt insgesamt 2 Berichte
  • 18. März 2007 Neueröffnung im Internationalen Keramikmuseum Weiden

    Am Sonntag, 18. März, fand die Neueröffnung der Abteilung "Ägypten" vor einer interessierten Zuhörerschaft statt.
    Unter dem Titel "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan" wird nun die weltweit umfassendste Präsentation von Keramik aus dem Land südlich Ägyptens präsentiert.

    Ein Grußwort zur Eröffnung sprach Prof. Dietrich Wildung, Direktor des Ägyptischen Museums Berlin, der selbst seit mehr als zehn Jahren eine Grabung im Sudan leitet, in der Königsstadt Naga, rund 150 Kilometer nördlich von Khartoum. Er verwies insbesonders auf den Stellenwert archäologischer Arbeit in Dritte-Welt-Ländern heute und die daraus resultierende politische Verantwortung des Archöologen.

    Beim anschließenden Rundgang durch die neue Ausstellung gab es eine Gruppe von Kindern, die besonders aufmerksam die ausgestellten Objekte betrachteten: Sie gehören zur "Führungsmannschaft" einer museumspädagogischen Aktion, die unter dem Stichwort "Kinder führen Kinder" selbst regelmäßig durchs Museum führen. Sie wollen sich nun auch in die neue Thematik einarbeiten.

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  • 01. Februar 2007 Aufbau der Ausstellung in Weiden

    In den Faschingstagen installierte das Team des Ägyptischen Museums - die beiden Restauratorinnen Brigitte Diepold und Stephanie Steinegger sowie die Museumsdirektorin Sylvia Schoske - die neue Ausstellung "Zwischen Ägypten und Afrika - 6000 Jahre Keramik aus dem antiken Sudan".
    Die rund 100 Objekte aus den Beständen des Stammhauses waren zu diesem Zweck in den vorausgegangenen Monaten restauriert worden; viele von ihnen werden nun erstmals gezeigt. Im kommenden Monat wird die Ausstellung eröffnet und ist ab dem 18. März für das Publikum zugänglich.

    In diesen Tagen werden im Keramikmuseum Weiden alle Objekte in der ägyptischen Abteilung gepackt, die seit der Eröffnung des Museums einen Überblick über die Keramik im Land der Pharaonen von der Vorgeschichte bis in die christliche Zeit hinein präsentiert hatte.
    Auch das rekonstruierte Grab der Frühzeit mit Fundstücken aus der Münchner Ostdelta-Grabung wird ausgeräumt, wobei die Glasscheiben durch einen Spanngurt gesichert werden.
    Schließlich muss zum Abschluss auch der Sand aus den Vitrinen gekehrt werden, damit sie für die neue Ausstellung gründlich gereinigt werden können - die Münchner Restauratorin Brigitte Diepold beim "Entsanden".
    Nach drei Tagen Arbeit stehen rund 40 Kartons zum Abtransport bereit - zurück bleiben die leeren Vitrinen und warten auf die nächsten Objekte - schon im kommenden Monat soll die neue Ausstellung aufgebaut werden.
    Im Lkw der Kunstspedition gehen die Objekte nun auf die Reise - nicht zurück nach München, sondern gleich ins Zweigmuseum in Seefeld, wo die Keramikausstellung gleich im Anschluss aufgebaut werden soll, Eröffnung am Palmsonntag.
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