Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Veranstaltungen"

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Es gibt insgesamt 74 Berichte
  • 04. Dezember 2011 Freundeskreistag

    Ein dichtes und abwechslungsreiches Programm und ein interessiertes Publikum

    Zum dritten Mal hatten Museum und Freundeskreis am 4. Dezember zu einem Informationstag mit Vorträgen, Führungen und Präsentationen über seine vielfältigen Aktivitäten eingeladen, und in diesem Jahr waren rund 300 Besucher dieser Einladung gefolgt, mehr als je zuvor. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr die Präsentation einer hochkarätigenDauerleihgabe aus Privatbesitz, der Quarzitkopf einer Amarna-Prinzessin, die Dietrich Wildung in einem Vortrag vorstellte und die bis zum Umzug ins neue Haus in Raum II des Museums in der Residenz zu sehen ist. Anschließend präsentierte Sylvia Schoske die aktuellen Planungen zu Vitrinengestaltung und Besucherführung im Neubau. Am Nachmittag standen dann Führungen in der aktuellen Sonderausstellung und der im Sommer neu eingerichteten Dauerausstellung auf dem Programm. Ein interaktiver Workshop „Vom Text zum Rezept" zur Medizin im alten Ägypten erläuterte deren Theorie und Praxis am Beispiel von Hustenmitteln – sozusagen jahreszeitlich aktuell mit praktischer Umsetzung.

    Ein modernes Antiquariat bot Museumspublikationen zu herabgesetzten Preisen und das Bistro Pharao die Stärkung an einem langen Museumstag. Zahlreiche Gäste machten von der Möglichkeit Gebrauch, sich über die Aktivitäten des Freundeskreises zu informieren. Besonders erfreulich: An diesem Tag (und in den darauf folgenden Wochen) konnten wir rund ein Dutzend neue Mitglieder begrüßen!

  • 22. Oktober 2011 11. Münchener Wissenschaftstage

    In diesem Jahr standen die Wissenschaftstage im Hauptgebäude der Münchner Universität unter dem Motto „Herausforderung Gesundheit".
  • 15. Oktober 2011 Lange Nacht der Münchener Museen am 15. Oktober

    In diesem Jahr wurde das Programm an zwei Standorten angeboten
  • 14. Oktober 2011 Uraufführung “The Pomegranate Tree”

    Rund 200 Gäste waren zu einer Klangwanderung durch den Neubau gekommen, für die meisten war es gleichzeitig auch die erste Begegnung mit der unterirdischen Ausstellungsarchitektur.

    Fotos: Marianne Franke

    Die Klang-Installation des Münchner Komponisten Mark Polscher, im Hinblick auf die Ausstellungsräume entstanden, spiegelt sowohl die Architektur als auch die Inhalte der künftigen Präsentation. Jeder der 13 Ausstellungsräume klingt anders, in die Musik verwoben sind Zitate aus der altägyptischen Literatur.

    Rund 200 Gäste waren zu einer Klangwanderung durch den Neubau gekommen, für die meisten war es gleichzeitig auch die erste Begegnung mit der unterirdischen Ausstellungsarchitektur. Wie nicht anders zu erwarten, fielen die Reaktionen völlig unterschiedlich aus: Einige ließen sich bald auf dem Boden nieder, um meditativ den Klängen zu lauschen, andere spazierten unbekümmert plaudernd durch die Räume, manche verließen das Haus nach kurzer Zeit. Die blieben, wurden immer ruhiger, konnten sich den faszinierenden Klangereignissen kaum entziehen.

     


    In den kommenden Monaten sind weitere Aufführungen geplant.

    Siehe auch: Neue Zeitschrift für Musik

  • 12. August 2011 Erstmals in der Langen Nacht der Museen: Klanginstallation von Mark Polscher

    Der Komponist und Produzent Mark Polscher erarbeitet eine permanente Klanginstallation für den Neubau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München.

    Der Komponist und Produzent Mark Polscher erarbeitet eine permanente Klanginstallation für den Neubau des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München. Das 63minütige Werk, das am 14. Oktober 2011 uraufgeführt wird, ist für 64 Zuspielkanäle konzipiert und wird die Architektur der Ausstellungsräume und die altägyptischen Kunstschätze im Medium zeitgenössischer Klangkomposition spiegeln. Jeder der dreizehn Ausstellungsräume wird dabei anders klingen; sie bilden Zonen, an deren Grenzen sich die Klänge mischen. In das Werk für Elektronische und Konkrete Musik sind gesprochene, gesungene, teils akustisch verfremdete Originaltexte aus der altägyptischen Literatur eingewoben. Diese Zitate greifen die thematische Gliederung des Museumsrundgangs auf.

    Das alte Ägypten hat seit dem 17. Jahrhundert immer wieder angeregt. Vor allem für das Musiktheater lieferten ägyptische und ägyptisierende Stoffe wiederholt musiktheatralische Dramaturgien, bis hinein in die Opernkomposition der Gegenwart. „The Pomegranate Tree" aber ist eine gänzlich neuartige Annäherung zeitgenössischer Klangkunst an das alte Ägypten: Die Installation entsteht eigens für die Architektur des Museums und setzt sich klanglich mit der inhaltlichen Bestimmung der Räume und ihrer Exponate auseinander.

    Die Direktorin des Museums, Dr. Sylvia Schoske, zielt mit dem Projekt auf eine Integrierung Altägyptens in den zeitgenössischen Kunstbegriff: Auch die Kunst des Alten Ägypten war einst zeitgenössisch. Im Sinne der spartenübergreifenden Tendenzen zeitgenössischer Kunst soll die Klanginstallation eine Brücke zwischen Bildender Kunst und Musik schlagen und dem Museumsbesucher ein sinnliches Gesamterlebnis ermöglichen. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine bloße „Illustration" des Museums als gefällige Klangkulisse, sondern um eine weitere, künstlerische und emotionale Erschließung der Exponate.

    Die Uraufführung von „The Pomegranate Tree" wird am Freitag, den 14. Oktober 2011 stattfinden. Karten sind über München Ticket erhältlich. Am darauf folgenden Tag wird die Münchner Öffentlichkeit die Gelegenheit haben, während der „Langen Nacht der Münchner Museen" die Klanginstallation zu erleben. Weitere Aufführungen sind im Rahmen der eigentlichen Museums-Eröffnung (voraussichtlich Frühjahr 2013) geplant. Bis mindestens 2015 werden regelmäßige Wiederaufführungen stattfinden.

    siehe auch:

  • 26. Juli 2011 Vorschautage: Impressionen

    Impressionen der Aktion von Ruth Geiersberger und Marius Winterstein

    Fotos: Patricia Rex, Sonia Focke

  • 06. Juni 2011 Vorschautage: Wimpernschlag der Zeit

    Bevor die altägyptischen Objekte einziehen, können die Besucher an diesem Wochenende die neuen Museumsräume mitgestalten

    Mit dem 6. Juni 2011 wird das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst München Hausherr im Neubau an der Gabelsberger Straße im Herzen des Kulturareals sein. Dieser Schlüsselübergabe folgen am 23. und 24. Juli zwei „Vorschautage", bei der die – noch leeren – Ausstellungsräume erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. An diesem Wochenende wird der Museumsneubau – bei freiem Eintritt – täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet sein. Am Samstag, 23. Juli findet parallel dazu das Bürgerfest der Maxvorstadt statt.

    Bevor die altägyptischen Objekte einziehen, können die Besucher an diesem Wochenende die neuen Museumsräume mitgestalten: Sie werden gebeten, einen Gegenstand aus ihrem persönlichen Umfeld, ihrem Alltag mitzubringen: vielleicht ein Buch oder ein Stück Geschirr, ein Spielzeug oder ein Schmusetier – ein Ding, an dem eine Geschichte, eine Erinnerung, ein wenig Herzblut, eben ein Stück gelebtes Leben hängt. Diese „hab! Seligkeiten" dürfen dann auf den Sockel und die Münchner Performance-Künstlerin Ruth Geiersberger wird das Mitgebrachte begutachten. Dabei werden die Geschichten zu den Dingen in einem „Kundengespräch" gesammelt. Die Habseligkeit wird dann auf einem Sockel positioniert und ist damit für eine kurze Weile „KunstWerk" im noch leeren Museum.

    Die Aktion wird von dem Photokünstler Marius Winterstein festgehalten für einen Wimpernschlag der Zeit. Der Bringer wird mit seiner Habseligkeit auf ein Polaroid gebannt, die wachsende Zahl der Bilder wird an einer Wand im Eingangsbereich des Museums ihren Platz finden. Am Ende seines Besuches nimmt der Gast seine Habseligkeit wieder mit nach Hause, das Bild bleibt hängen und wird auch auf der Website des Museums seine digitale Verewigung finden. Die Habseligkeit verschwindet wieder aus dem musealen Raum nach ihrer flüchtigen Existenz als „KunstWerk".

  • 15. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Eröffnung am 15. April 2011

    „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, des Allerfahrenen“, so begann S.E. Mohamed Abu Zeid Mustafa, Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz des Sudan sein Grußwort.
    • Gespräche
    • Dr. Sylvia Schoske
    • S.E Mohamed Abu Zeid Mustafa und Dr. Werner Daum
    •  Hassan Hussein Idris
    • Prof. Dietrich Wildung
    • Dr. Werner Daum
    • Dr. Wolfgang Heubisch
    • Zuhörer
    • Veronika Ponzer (Harfe)
    • Besucher
    • Gespräche
    • Ausstellungsbesucher
    • Ausstellungsbesucher
    • S.E Mohamed Abu Zeid Mustafa
    • Dr. Sylvia Schoske
    • Gäste in der Residenz
    • Gespräche
    • Gruppenbild, Details siehe Bildvergrößerung

    „Im Namen Gottes, des Allmächtigen, des Allerfahrenen“, so begann S.E. Mohamed Abu Zeid Mustafa, Minister für Altertümer, Tourismus und Naturschutz des Sudan sein Grußwort bei der Ausstellungseröffnung im Kaisersaal der Münchner Residenz. Seine in arabischer Sprache gehaltene Rede wurde – wie auch die Worte der nachfolgenden Redner – von Dr. Werner Daum, Botschafter a.D. der Bundeserepublik Deutschland im Sudan, simultan übersetzt, was der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre verlieh.

    Mehr als 500 Gäste waren der Einladung des Museums am Freitagabend des 15. Aprils gefolgt und nahmen teil an einer Veranstaltung, bei der die Redner nicht nur die Inhalte der Ausstellung vorstellten und die bei einem solchen Anlaß üblichen Danksagungen austauschten, sondern auch deutlich machten, welch wichtige Rolle die Archäologie im politischen Kontext der Völkerverständigung einnehmen und welchen Beitrag sie auch in aktuellen Diskussionen zu liefern imstande ist. Den Video-Mitschnitt der Reden können Sie hier über die Museums-Website nachverfolgen.

    Die eigentliche Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch Staatsminister a.D. Dr. Otto Wiesheu, der hier in seiner Funktion als Präsident der Deutsch-Arabischen Freundschaftsgesellschaft auftrat. Veronika Ponzer (Harfe) und Christoph Bachhuber (Flöte) umrahmten die Eröffnung musikalisch.

    Bereits am Vormittag hatte Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst die sudanesische Delegation und weitere Gäste im Rahmen einer Vorbesichtigung, zu der auch die Presse geladen war, begrüßt. Dem Ausstellungsrundgang hatte sich ein Essen im Vierschimmelsaal der Münchner Residenz für die ausländischen Gäste angeschlossen.

  • 14. März 2011 Operngala “Sands of Time”

    An beiden Abenden waren die Zuhörer begeistert, und einige kamen sogar am zweiten Abend zurück, um dieses musikalisches Erlebnis noch einmal genießen zu können!
    „Princes come, princes go" – eine einprägsame Beschreibung Altägyptens und seiner 31 Herrscherdynastien und gleichzeitig eine stimmungsvolle Einleitung zum Musikabend „Sands of Time". Das Titellied des Abends, eben „Sands of Time" aus dem Musical Kismet von Wright und Forrester, rahmte als Prolog und Epilog eine musikalische Reise durch den Orient, die durch Zeit und Raum führte.

    Im Begleitprogramm der Ausstellung Ägyptomanie en miniature reisten die Zuhörer nach Ägypten, Persien, Baktrien, Babylon, Israel und die Türkei, trafen Moses, Samson, Jephté, Juditha, Salomon, Kroesus, Kyrus und Kleopatra, zum letzten Mal in den Räumlichkeiten in der Residenz, mitten unter den Originalen.

    An diesem Abend traten wieder, wie in den vergangenen Jahren die Künstler Andrea Edith Moore (Sopran), Tatjana Halttunen (Alt) und Jonathan Guss (Baß) auf, diesmal verstärkt durch die beiden Neuzugänge Michael Connaire (Tenor) und Nadja dan Bernhardt (Klavier) – und fesselten das Publikum erneut: An beiden Abenden waren die Zuhörer begeistert, und einige kamen sogar am zweiten Abend zurück, um dieses musikalisches Erlebnis noch einmal genießen zu können!

  • 15. Januar 2011 Operngala “Sands of Time”: Kartenvorverkauf ab 4. Februar

    Eine musikalische (Zeit-)Reise durch den Orient
    Freitag, 11. März um 19:00 und Samstag, 12. März um 19:30
    Komponisten und Librettisten bedienten sich immer wieder gerne der Faszination des Alten Ägypten: Altägypten im Musiktheater und im Konzertsaal bedeutet eine mehr als 300jährige Tradition abendländischer Musikgeschichte. Beginnend mit Jean-Philippe Rameaus La Naissance d'Osiris über Georg Friedrich Händel (Julius Caesar), Wolfgang Amadeus Mozart (Die Zauberflöte), Giuseppe Verdi (Aida) und Richard Strauß (Die ägyptische Helena) bis zu Phil Glass (Akhnaten) haben sich – mit Ausnahme der ägyptischen Komponisten Sayed Darwiche/Mohammed Abdel Wahab (Cléopâtre) – fast ausschließlich abendländische Komponisten mit verschiedensten Themen aus dem Bereich der altägyptischen Mythologie und Geschichte beschäftigt. Das klassische Sujet Altägypten im Musiktheater ist in jüngster Zeit nicht nur durch Günter Steinkes Musik für Osiris – mit den Toten reden in die Moderne weiter-, sondern auch durch Instrumentalwerke von Kaija Saariaho (Spins & Spells) und Mathias Pintscher (Osiris) in eine neue klangweltliche Dimension hinübergeführt worden.

    Sands of Time ist eine musikalische (Zeit-)Reise durch Altägypten und den Orient mit Arien aus Werken von Oscar Straus: Die Perlen der Cleopatra (1923); Arthur Sullivan: The Rose of Persia, or The Story-teller and the Slave (1899); Reinhard Keiser: Croesus (1710/1730); Gioacchino Rossini: Mosè in Egitto (1818); Christoph-Willibald von Gluck: La rencontre imprévue, ou les Pèlerins de la Mecque (1763) und Le Cadi dupé (1761); Georg Friedrich Händel: Jephta (1752), Samson (1743), Alexander's Feast, or The Power of Musick (1736), Belshazzar (1745) und Serse (1738); Wolfgang Amadeus Mozart: Die Entführung aus dem Serail (1782); Robert Wright & George Forrest: Kismet (1953); Giuseppe Verdi: Aida (1871); Camille Saint-Saëns: Samson et Dalila (1877); Antonio Vivaldi: Juditha Triumphans (1716); Jean-Philippe Rameau: Zoroastre (1756); Charles Gounod: La Reine de Saba (1862).

    Mitwirkende:
    Klavier und Music Director: Nadja Dan Bernhardt
    Sopran: Andrea Moore
    Alt: Tatjana Halttunen
    Tenor: Michael Connaire
    Baß und Artistic Director: Jonathan Guss

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