Panorama

Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Berichte mit Film"

Navigation überspringen und direkt zum Inhalt
Es gibt insgesamt 8 Berichte
  • 10. Mai 2016 Brot und Bier

    Bayern feiert 500 Jahre Reinheitsgebot, doch schon seit 5000 Jahren gibt es das Bier im alten Ägypten!

    Das bayerische Jubiläum war für uns ein Anlass, uns ein wenig näher mit dem altägyptischen Bierbrauen zu beschäftigen und uns dem Bier experimentalarchäologisch anzunähern. Zwar hat man viele Darstellungen des Bierbrauens – eine sogar bei uns im Museum! – doch genaue Rezepte sind nicht überliefert. Wir sind auf die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Untersuchungen oder auch Textüberlieferungen aus griechisch-römischer Zeit angewiesen, die uns verraten, dass Bierbrauen und Brotbacken eng zusammengehören und für die Braubrote vorwiegend Gerste verwendet wurde.

    Am 23.April fand unser Brauexperiment mit Pressebegleitung auf dem Bajuwarenhof Kirchheim statt – das kleine Freilichtmuseum bietet einfach ein passendes Ambiente und dazu einen historischen Lehmbackofen!Erste Versuche in der heimischen Küche brachten mit einfachen Mitteln ein durchaus trinkbares Ergebnis zustande – säuerlich, erfrischend und von goldgelber Farbe.

    Schauen, hören oder lesen Sie das Brauexperiment nach, kommen Sie ins Museum oder buchen Sie selber eine Führung zum ägyptischen Bier – mit Verkostung!

  • 14. Januar 2015 Die Lange Nacht der Architektur

    Das Ägyptische Museum beteiligt sich am 23. Januar an der Langen Nacht der Architektur.
    Hier ist der aktuelle Trailer der Veranstaltung, mit spannenden Einsichten in unser Haus!

     

  • 09. Juni 2013 “aus um ein Zug – eine Prozession”

     
  • 22. Oktober 2011 11. Münchener Wissenschaftstage

    In diesem Jahr standen die Wissenschaftstage im Hauptgebäude der Münchner Universität unter dem Motto „Herausforderung Gesundheit".
  • 15. Oktober 2011 Lange Nacht der Münchener Museen am 15. Oktober

    In diesem Jahr wurde das Programm an zwei Standorten angeboten
  • 14. Oktober 2011 Uraufführung “The Pomegranate Tree”

    Rund 200 Gäste waren zu einer Klangwanderung durch den Neubau gekommen, für die meisten war es gleichzeitig auch die erste Begegnung mit der unterirdischen Ausstellungsarchitektur.

    Fotos: Marianne Franke

    Die Klang-Installation des Münchner Komponisten Mark Polscher, im Hinblick auf die Ausstellungsräume entstanden, spiegelt sowohl die Architektur als auch die Inhalte der künftigen Präsentation. Jeder der 13 Ausstellungsräume klingt anders, in die Musik verwoben sind Zitate aus der altägyptischen Literatur.

    Rund 200 Gäste waren zu einer Klangwanderung durch den Neubau gekommen, für die meisten war es gleichzeitig auch die erste Begegnung mit der unterirdischen Ausstellungsarchitektur. Wie nicht anders zu erwarten, fielen die Reaktionen völlig unterschiedlich aus: Einige ließen sich bald auf dem Boden nieder, um meditativ den Klängen zu lauschen, andere spazierten unbekümmert plaudernd durch die Räume, manche verließen das Haus nach kurzer Zeit. Die blieben, wurden immer ruhiger, konnten sich den faszinierenden Klangereignissen kaum entziehen.

     


    In den kommenden Monaten sind weitere Aufführungen geplant.

    Siehe auch: Neue Zeitschrift für Musik

  • 18. April 2011 Sonderausstellung “Königsstadt Naga”: Die Film-Dokumentation zur Grabung

    Ausschnitt aus dem 10-minütigen Film “Naga – Grabungen in der Wüste des Sudan”
    Ausschnitt aus dem 10-minütigen Film “Naga – Grabungen in der Wüste des Sudan”, in welchem Prof. Dietrich Wildung, Field Director Naga Project, Einblicke in das Berliner Grabungsprojekt gibt. Auch die langjährige Grabungsleiterin vor Ort, Dr. Karla Kröper, kommt zu Wort. Die atmosphärischen Bilder des Filmes ziehen den Betrachter in den Bann dieses zeitlosen Ortes. Hier einige Auszüge:

    Zur Atmosphäre des Ortes:
    “Der Weg vom Niltal nach Naga, 150km nördlich von Khartum, ist schon ein ganz wesentlicher Bestandteil der besonderen Atmospäre dieses Ortes. Wir verlassen gewissermaßen die Gegenwart und tauchen ein in eine unberührte Naturlandschaft …
    Ein besonderer Aspekt von Naga liegt darin, dass inmitten der zweitausend Jahre alten antiken Stadt eine Wasserstelle liegt, zu der Tag für Tag von morgens bis abends die Nomaden ihre Tierherden treiben, und diese Integration von neolithischer Lebensweise der Nomaden einerseits, der antiken Denkmäler und der unberührten Naturlandschaft, das ist etwas, was wir erhalten wollen.”

    Zur archäologischen Bedeutung:
    “Einerseits bestand und besteht unsere Arbeit darin, die über 2000 Jahre aufrecht stehengebliebenen Tempel zu dokumentieren: ihre Architektur, ihre Inschriften, ihre Reliefs. Zum Anderen aber finden wir eine Fülle von Bauwerken, die völlig verschüttet sind, die kaum Spuren an der Oberfläche hinterlassen haben, und das ist natürlich für den Ausgräber etwas besonderes Interessantes, wenn er – wie in dem kleinen Tempel neben dem Amun-Tempel – nicht weniger als eintausendfünfhundert mit Reliefs und Inschriften versehene Blöcke findet, die die Welt bisher nicht kannte.”

    Zur politischen Bedeutung:
    “Neben der rein wissenschaftlichen Fragestellung ist es für uns auch wichtig und überaus reizvoll, dem Sudan, dem modernen Sudan, einen Teil seiner Geschichte bewusst zu machen, also zum kulturellen und historischen Bewusstsein eines Landes beizutragen, das seine Identität sucht. Da wird unsere archäologische Arbeit sogar ein klein wenig politisch.”

    Der 10-minütige Film ist vollständig in der Ausstellung zu sehen und für 4,95 Euro auf einer – als Postkarte versendbaren – Mini-DVD im Shop erhältlich. Eine Vertiefung bietet der ebenfalls dort erhältliche Katalog.

     
  • 17. Oktober 2010 Lange Nacht der Museen 2010

    Die diesjährige Museumsnacht am 16. Oktober hat mit dem vorausgehenden Kinderprogramm wieder mehr als 8000 Besucher ins Ägyptische Museum gelockt
    Die diesjährige Museumsnacht am 16. Oktober hat mit dem vorausgehenden Kinderprogramm wieder mehr als 8000 Besucher ins Ägyptische Museum gelockt – die exakte Zahl lässt sich bei der starken Fluktuation und den beiden Eingängen im Vierschäftesaal nicht ermitteln.
    Unter dem Motto Zauber-haftes Altägypten gab es stündliche Führungen in der Sonderausstellung „Isisblut &Steinbockhorn“ sowie laufend Kurzführungen unter dem Titel „Pharao, der Herr der Welt“, die Königsbildnisse aus allen Epochen einem überaus interessierten Publikum vorstellten.
    Imbiss und Getränke am „Bistro Pharao“ fanden lebhaftes Interesse zur Stärkung im Museums-Marathon, und ein letztes Mal konnte der Obelisk (mitsamt einer umfangreichen Dokumentation) in der Residenz besichtigt werden.

    Außerdem gab es an diesem Abend einen weiteren Standort: Mit einer Großprojektion „Pharao ante Portas“ auf die Portalwand, dem künftigen Museumseingang, wurde der Neubau an der Ecke Gabelbergerstraße/Arcisstraße ins Rampenlicht gestellt. Riesengroß entwickelten sich die Objekte aus dem Grundriß der Museumsräume und stellten den künftigen Rundgang durch die Dauerausstellung vor. Leider war der Abend mit Nieselregen und frostigen Temperaturen so ungemütlich, dass nur wenige Passanten sich die Zeit für die insgesamt viertelstündige Vorführung nahmen.
     
    An den Seitenanfang