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Museum Ägyptischer Kunst München Neuigkeiten & Berichte Thema "Museum"

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Es gibt insgesamt 56 Berichte
  • 20. Juni 2017 Achtung! Freundliche Übernahme!

    Unter dem Motto #ArchaeoSwap tauschen neun (archäologische) Museen quer durch Deutschland am Montag, den 26. Juni für einen Tag ihre Online-Kanäle.

    Was kann man sich darunter vorstellen?
    Wenn plötzlich Playmobil-Erklärungen auf dem Instagram Account vom LWL-Museum für Archäologie auftauchen, dann war das Archäologische Landesmuseum Baden-Württemberg am Werk! Für ein paar Stunden tauschen Deutschlands Archäologie-Museen ihre Plattformen und nehmen ihre LeserInnen mit auf diverse Reisen durch die Geschichte.
    Zum Beispiel können die Follower des Ägyptischen Museums München, ohne eine Reise nach Nordrhein-Westfalen anzutreten, einen Blick ins Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen ergattern. Auf den Social Media-Kanälen des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst werden zur Abwechslung viele Informationen zur Vorgeschichte geteilt, die das Freilicht-Museum sonst in ihrer Dauerausstellung vermittelt. Während dessen bekommen die Karlsruher Follower des Landesmuseums durch das Varusschlacht – Museum und Park Kalkriese viele Assoziationen zur Römerzeit und so werden Brücken zwischen Epochen und Ländern geschlagen. Denn Migration gibt es schließlich seit 2 Millionen Jahren! Darüber wird aber sicher das Neanderthal Museum auf dem Twitter-Kanal des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen mehr erzählen, denn die kennen sich mit Migration aus! Die LeserInnen können sich auf neue Impulse und interessante Assoziationen gefasst machen.

    Auch wer den Blog des Archäologischen Museums Hamburg verfolgt, sollte offen für Überraschungen sein, denn vielleicht verirren sich Geschichten zu Schwarzwälder Artefakten in den (digitalen) Norden?! Wer weiß, was sich das Badische Landesmuseum Karlsruhe so überlegt... Und wer üblicherweise mit dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz auf Reise durch die Welt geht und fremde Länder wie Vietnam erkundet, der kann sich auf Einblicke in die Arbeit von Archäologen mit Hilfe moderner Methoden gefasst machen, wenn das LWL-Museum für Archäologie die Social Media-Kanäle in Sachsen bespielt. Denn das Herner Museum beschäftigt sich aktuell mit technischen Revolutionen und deren Auswirkungen auf die Archäologie.

    Mit dem #Museumsswap können digitale BesucherInnen am Montag, den 26. Juni einen Spaziergang durch Museen von Chemnitz über Oerlinghausen bis nach München mit nur wenigen Klicks antreten. Die #ArchaeoSwap-Teilnehmerreihenfolge wurden per Zufallsprinzip entschieden und sollen den digitalen NutzerInnen/BesucherInnen der neun Museen interessantes, aber vor allem unterhaltsames Wissen über vielleicht ferne Museumshäuser vermitteln und – wer weiß – zur nächsten Reise inspirieren ;) Also unbedingt dran bleiben! Mit dem Hashtag #ArchaeoSwap lassen sich alle Posts und Nachrichten verfolgen – es lohnt sich!

    Informationen:
    Die teilnehmenden Museen und die Rotation:
    Stiftung Neanderthal Museum → Archäologisches Freilichtmuseum Oerlinghausen → Staatliches Museum Ägyptische Kunst → Varusschlacht – Museum und Park Kalkriese → Badisches Landesmuseum Karlsruhe → Archäologisches Museum Hamburg → Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg → LWL-Museum für Archäologie → Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz →
    Termin: 26. Juni 2017
    Ort: Im Netz
    Hashtag: #ArchaeoSwap
  • 22. März 2017 BayernWLAN im Museum

    Im Foyer des Museums kann nun gesurft werden!
    Was bisher auf Grund von Haftungsfragen ausgeschlossen war, aber von unseren Besuchern immer wieder nachgefragt wurde, wird nun durch eine Initiative des Freistaates möglich: kostenfreies Internet im Museum!

    Bisher haftete der Anbieter von freiem WLAN für damit betriebenen Missbrauch (sog. „Störerhaftung"). Beim neuen BayernWLAN gehen alle Haftungsansprüche auf den Provider über, der wiederum durch das Telemediengesetz von Haftungen befreit ist (sog. „Providerprivileg"). Unter diesen Voraussetzungen wird Bayern zum ersten Bundesland mit einem eigenen WLAN-Netz.

    Bis 2020 sollen 20.000 Hotspots in Bayern eingerichtet werden. Die Hotspots werden in Bayern an unterschiedlichen Standorten realisiert, an öffentlichen Plätzen, in Ämter, Behörden, Schulen und Museen und sogar auf den Schiffen der Bayerischen Seen-Schifffahrt. Im Gegensatz zu manch anderen kostenlosen Wlan-Netzten, erlaubt BayernWLAN einen zeitlich unbeschränkten, kostenlosen Zugang zum Internet völlig ohne die Angabe persönlicher Daten oder gar einer Registrierung.

    Auch das Ägyptische Museum kann seinen Besuchern nun über BayernWLAN einen Internetzugang zur Verfügung stellen – die Testphase läuft bereits. Im Foyer des Museums kann nun gesurft und z.B. noch vor Ort von den Eindrücken des Museumsbesuchs in den Social Media berichtet werden. Wir sind sicher, dass von diesem Angebot umfangreich Gebrauch gemacht wird...
  • 20. Februar 2017 Museumsführung mit Gebärdensprache

    Ab März 2017 ist ein Kunstspaziergang durch das Alte Ägypten auf DVD erhältlich, wahlweise auf Deutsch oder in der Kombination Deutsch Audio und Deutsche Gebärdensprache für Gehörlose.
  • 11. Oktober 2016 Social-Media-Walk zum #ludwigfestival

    Am Samstag, 22. Oktober 2016, findet um 11 Uhr ein „Tweetwalk" auf den Spuren Ludwigs statt, zu dem Twitterer, Blogger und andere Social-Media-Freunde eingeladen sind (Anmeldungen an@smaek_muc; #ludwigfestival).
    Anlass des Social-Media-Walks und des am 23.10. stattfindenden Ludwigfestivals im Kunstareal ist ein Jubiläum: Ludwig I. hat (noch als Kronprinz) vor 200 Jahren die ersten Aegyptiaca angekauft. Diese Objekte waren zunächst in der Glyptothek aufgestellt und sind dann 1970 mit anderen Objekten zu einem eigenständigen Ägyptischen Museum zusammengeführt worden.
    Ludwig I. hat das gesamte Stadtbild Münchens geprägt und wollte es zur „Stadt der schönen Künste" machen. Die Vielfalt seiner Bauten und Erwerbungen werden in den Institutionen des Kunstareals am Sonntag vorgestellt!

    Als Auftakt werden wir am Samstag bei unserem Social-Media-Walk den Königsplatz näher unter die Lupe nehmen. Der Stadtführer Markus Wagner (der neben Bayrischer Gesschichte auch Ägyptologie studiert hat!) wird mit uns den Rundgang machen und uns das Konzept des Königsplatzes, die Bauten der Propyläen, der Glyptothek und der Antikensammlung vorstellen, auch St. Bonifaz als Grabstätte des Königs darf nicht fehlen!

    Wir laden Twitterer, Blogger und andere Social-Media-Freunde herzlich zu diesem Termin ein und freuen uns auf Anmeldung über unsere Social media oder per email buchungen@smaek.de
  • 27. September 2016 Bauarbeiten

    Seit einigen Tagen ist der Verwaltungsanbau des SMÄK eingerüstet.
    Es hatte sich relativ bald nach Fertigstellung gezeigt, dass es vor allem im Bereich der Sonnenschutzkästen Ausblühungen und Putzabplatzungen gibt. Diese treten bei den anderen Anbauten in dieser Form nicht auf. Auch die Putzstruktur des Wärmedämmverbundsystems war untypisch mit Rissen durchzogen. Der Umfang der notwendigen Nachbesserungen konnte mit den beteiligten Firmen alleine nicht festgelegt werden, daher hat das Staatliche Bauamt einen Sachverständigen zur Schadensermittlung hinzugezogen. Es wurden umfangreiche Bestandsuntersuchungen durchgeführt, die diverse nicht fachgerechte Ausführungen an diesem Anbau zeigten.
    Um weitergehende Schäden zu vermeiden, ist es daher unumgänglich den Oberputz komplett abzutragen und die Fehlstellen zu beseitigen.

    Dies sind im Wesentlichen:
    • Optimierung der Fensteranschlüsse an der Fassade,
    • Beseitigung von Hohlräumen am Sonnenschutzkasten, die zu Kondenswasserbildung führen und für die Abplatzungen verantwortlich sind,
    • Ertüchtigung der Sockeldämmung.

    Da die kompletten 3 Fassadenseiten betroffen sind, ist eine umfängliche Gerüststellung notwendig. Die Arbeiten haben am 12.09.16 begonnen und sollen bis Mitte November abgeschlossen sein. Wegen der guten Witterung liegen die Arbeiten derzeit gut im Zeitplan.
    Themen:
  • 10. Mai 2016 Brot und Bier

    Bayern feiert 500 Jahre Reinheitsgebot, doch schon seit 5000 Jahren gibt es das Bier im alten Ägypten!

    Das bayerische Jubiläum war für uns ein Anlass, uns ein wenig näher mit dem altägyptischen Bierbrauen zu beschäftigen und uns dem Bier experimentalarchäologisch anzunähern. Zwar hat man viele Darstellungen des Bierbrauens – eine sogar bei uns im Museum! – doch genaue Rezepte sind nicht überliefert. Wir sind auf die Ergebnisse naturwissenschaftlicher Untersuchungen oder auch Textüberlieferungen aus griechisch-römischer Zeit angewiesen, die uns verraten, dass Bierbrauen und Brotbacken eng zusammengehören und für die Braubrote vorwiegend Gerste verwendet wurde.

    Am 23.April fand unser Brauexperiment mit Pressebegleitung auf dem Bajuwarenhof Kirchheim statt – das kleine Freilichtmuseum bietet einfach ein passendes Ambiente und dazu einen historischen Lehmbackofen!Erste Versuche in der heimischen Küche brachten mit einfachen Mitteln ein durchaus trinkbares Ergebnis zustande – säuerlich, erfrischend und von goldgelber Farbe.

    Schauen, hören oder lesen Sie das Brauexperiment nach, kommen Sie ins Museum oder buchen Sie selber eine Führung zum ägyptischen Bier – mit Verkostung!
  • 29. Februar 2016 Bayern barrierefrei

    Heute fand im Museum die Übergabe des Signets "Bayern barrierefrei" durch Herrn Sozialstaatssekretär Hintersberger an Frau Dr. Schoske statt. Wir freuen uns und sagen Danke!


    Grußwort von Herrn Staatssekretär Hintersberger anlässlich der Signet-Verleihung am 29. Februar


    Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Freundinnen und Freunde des Ägyptischen Museums,

    auf der Internetseite des Museums finden Sie gleich neben Eintrittspreisen und Öffnungszeiten den Hinweis: Dieses Haus ist barrierefrei. Sie denken jetzt vielleicht: „Was geht mich das an?" Dabei bietet Barrierefreiheit große Vorteile für alle Menschen. Jeder Mitbürger hat etwas davon - seien es Menschen mit Behinderung, Senioren, die vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß sind oder Eltern mit Kinderwagen.

    Das Bayerische Sozialministerium will Barrieren in ganz Bayern abbauen. Wir wollen, dass Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung am Leben teilhaben können, im Alltag, in der Arbeitswelt, in der Freizeit. Wie das funktionieren kann, lebt uns das Ägyptische Museum ganz anschaulich vor – zum Beispiel mit speziellen Führungen für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung.

    Es geht aber auch darum, die Barrieren in unseren Köpfen zu überwinden und stets auch an die Belange unserer Mitmenschen mit Behinderung zu denken! Barrierefreiheit geht uns alle an. Der Freistaat investiert viel, um Bayern barrierefrei zu machen. Aber wir brauchen auch die Unterstützung von Partnern, die Vorreiter und Vorbilder sind - wie das Ägyptische Museum. Es steht an unserer Seite und trägt dazu bei, im Freistaat Barrieren abzubauen. Dafür bedanke ich mich von Herzen und überbringe unser Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei". Wenn Sie sich informieren wollen, schauen Sie doch mal vorbei: www.barrierefrei.bayern.de!

    Herzlichst,
    Ihr Johannes Hintersberger

     

    Unterschrift Johannes Hintersberger
     

    Dokumente

  • 12. Dezember 2015 #MunichInstaSwap

    Am letzten Wochenende fand der erste #MunichInstaSwap statt – eine Aktion, die auch schon von Museen und Kultureinrichtungen in London und Hamburg durchgeführt wurde. Bei einem InstaSwap werden zwei teilnehmende Institutionen miteinander verpaart, besuchen sich gegenseitig und posten ihre Impressionen des jeweiligen Partners auf der Plattform Instagram. Das Ägyptische Museum wurde mit den Pinakotheken verknüpft, die anderen Paarungen waren Münchner Kammerspiele < > Münchner Stadtbibliothek, Städtische Galerie im Lenbachhaus < > Haus der Kunst, Kunsthalle München < > Münchner Künstlerhaus, Archiv Geiger < > Infopoint.

    Einen Rückblick zur Aktion gibts auf dem privaten Blog unserer Museumspädagogin Roxane Bicker.
  • 08. Dezember 2015 Museum in den Medien

    Zum Jahresende wird das Museum zweimal ausführlich im Rundfunk und im Fernsehen erscheinen.

    „Blick ins Depot"

    Bereits im Sommer wurde im Rahmen einer vierteiligen Reihe, die einige Museen in Deutschland mit jeweils drei ungewöhnlichen Objekten aus dem Depot vorstellt, ein Beitrag zum Ägyptischen Museum München aufgenommen. Die Sendung wird am 23. Dezember um 19.30 Uhr im Deutschlandradio Kultur und am 27. Dezember um 7.30 und 22.05 Uhr auf WDR5 laufen.

    „alpha-Forum"

    Am 30. Dezember wird auf ARD alpha um 20.15 Uhr ein einstündiges Gespräch des Moderators Klaus Uhrig mit Sylvia Schoske und Dietrich Wildung ausgestrahlt.

    „Eins zu Eins. Der Talk"

    Und wer das Interview auf bayern2 von Stephanie Heinzeller mit Sylvia Schoske im Oktober verpasst hat, hier der Link zum Nachhören:br-online.de
  • 01. Dezember 2015 Objekt des Monats

    Die Stele des Kaschischa

    Die Sitte von Privatleuten, sich am wichtigsten Kultort des Auferstehungsgottes Osiris, in Abydos, eine Stele aufzustellen oder ein Scheingrab zu errichten, wird vom Mittleren Reich ins Neue Reich übernommen. Auf der großen bemalten Kalksteinstele steht der Stelenstifter Rai rechts oben vor Osiris. Die Beischrift „Lobpreis geben dem Osiris, die Erde küssen für den Herrn der geheiligten Erde (= des Friedhofs)"« wird im Text auf der linken Stelenseite abgewandelt in „Lobpreis dir, du heiliger Gott". Osiris ist zweimal dargestellt, Rücken an Rücken unter einem Baldachin auf einem Sockel mit abgeschrägter Vorderkante sitzend. Der Baldachin ist als Schriftzeichen für Hebsed zu lesen, das Regierungsjubiläumsfest des Königs, der Sockel kann als hieroglyphische Schreibung für Maat, »Weltordnung«, stehen. Rai, im obersten Bildfeld vor Osiris betend und opfernd, ist im zweiten Register selbst Empfänger von Opfern, vor dem seine Söhne und Töchter aufmarschieren, deren vorletzte ihren kleinen Sohn, also einen Enkel des Rai, an der Hand hält. Meri-Hor, der im linken Teil dieses Bildstreifens Opfer erhält, opfert im untersten Register zusammen mit seinen Geschwistern vor seinem Vater Kaschischa-Rai. Ihm ist auch der dreizeilige Text der Stele in den Mund gelegt, ein Gebet an Osiris, Upuaut, Anubis und alle Götter von Abydos. Das Opfer vor den Vorfahren ist ebenso wie der konventionelle Stil der Stele, der alle Überschneidungen vermeidet und die Einzelfiguren wie die Hieroglyphenzeichen einer Inschrift nebeneinander setzt, eine traditionalistische Fortführung des Stils des Mittleren Reiches. Gebet und Opfer vor Osiris, bei dem Mensch und Gott einander Auge in Auge gegenüberstehen, sind ein Novum des Neuen Reiches, ein Indiz für ein neues, unmittelbares Verhältnis zwischen Mensch und Gott.

    Kalkstein
    H. 86 cm, Br. 60 cm
    Aus Abydos
    Neues Reich, 18. Dynastie, um 14.20 v. Chr.
    ÄS 52
    Erworben aus der Sammlung Ferdinand Michel
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